AKTIVITÄTEN MIT DEM HUND:

Agility, Dog dancing, Clickertraining

AGILITY

Agility ist also ein Hundesportart, die Ende der 70er Jahre (1978) in England zum erstmals  im Februar auf der Ausstellung (Crufts) gezeigt wurde. Um eine halbe Stunde Pause zu füllen, hatte ein Mitglied des Organisationsvorstandes in Zusammenarbeit mit anderen Hundefreunden die Vorstellung, Pferde-Jumping aber mit Hunden. Dann 1979 hatte der Kennel Club Aglility anerkannt und veröffentlichte offizielle Regeln. Aber erst 1988 konnte man den ersten  Europa Challenge in Agility sehen ,(leider ohne englische Starter wegen der Quarantäne!) (1 Championnat Suisse war 1991) (1 Weltmeisterschaft1996) (1 Europa Championat 1992).

Es gibt von der FCI ein Internationales Reglement das von einem zum anderen Land leicht ändern kann.

Um was geht es im Agility?

Agility ist ein Hindernislauf , hoch und weit springen, Tunnels oder Slalom durchlaufen  oder auf  den Tisch springen und eine Position einnehmen Sitz, Platz, Steh, wie der Richter es möchte . Es gibt die A Wand, Wippe, Passelrelle usw.

                             

Im Hindernislauf  muss vom Hund ein festgelegter Weg gelaufen werden, ohne Fehler und so schnell wie möglich. Es ist zum einen, ein schneller  und auch ein Geschicklichkeitslauf. Für jede Stange die übersprungen wird und zu Boden fällt werden 5 Strafpunkte gegeben. Sowie bei der A Wand, Passerelle und Wippe muss der Hund immer mit 1 Pfote, beim rauf und runter gehen vom Gerät, die rote Zone berühren , wenn er das nicht tut, hat er wieder 5 Strafpunke. Der Slalom muss vom Hund im Zick-Zack durchlaufen werden ohne eine Stange zu überspringen.               

       

Wenn sie mehr über Agility und Vereine wissen wollen hier ein Link der CLA    http://agility-cla.jimdo.com/

CLICKERTRAINING

Der Clicker ist ein magisches Ding, mit dem man Tieren Tausende von Tricks beibringen kann. Viele Hunde, Pferde, Delphine, Katzen und mindestens ein Goldfisch wurden schon mit der Clickermethode trainiert.
Der Clicker ist eine kleine Plastikbox. Drückst du drauf, macht es "klick-klack". "Sehr magisch!" denkst du nun vielleicht. Nein, es ist nicht die Box selber, es ist die Person, die klickt, die sie magisch macht.

Schnipse mit den Fingern und gib deinem Hund gleich darauf eine Belohnung. Wiederhole dies etwa zehn Mal. Warte nun, bis der Hund dich nicht beachtet und schnipse noch einmal. Ich wette, er schaut dich sogleich an um zu fragen:" Wo ist meine Belohnung?" Das bedeutet, dass dein Hund nun konditioniert ist: er weiss nun, nach dem Fingerschnipsen kommt eine Belohnung.

Um die Clickermethode zu benutzen, musst du deinen Hund auf ein Geräusch konditionieren, so wie wir das mit dem Schnipsen getan haben. Welches Geräusch du wählst, ist egal, es soll aber eines sein, das du sonst nicht benützt und das immer etwa gleich tönt. Die Clicker, die man kaufen kann, sind praktisch, da sie einfach zu handhaben und über grössere Distanzen hörbar sind. Es gibt sie übrigens auch in Form von Tieren.
            

Wenn dein Hund so gut konditionierst ist, dass er jedesmal nach seiner Belohnung fragt, sobald du geklickt hast, kannst du mit ihm den ersten Trick versuchen. Es ist am besten, ihm zuerst etwas völlig Sinnloses beizubringen, da es dabei einfacher ist, ein Spiel daraus zu machen. Später kannst du ihm dann auch Grundkommandos wie <Sitz> und <Platz> lehren.

DOG-DANCING

Früher nannte man diese Art sich zu beschäftigen mit dem Hund, schlicht und einfach "Zirkus spielen". Eine Drehung um die eigene Achse oder eine Rolle machen,
dies gehörte dazu.
Die Amerikaner und Engländer sind zum grossen Teil wieder Vorreiter, wie weit man es in dieser Sparte bringen kann, aber auch die Deutschen, die Oesterreicher und natürlich die Schweizer haben kräftig aufgeholt. Beim Dog - Dancing
werden verschiedene Figuren gezeigt, beim Heelwork to music geht es mehr um eine Perfektion beim Fusslaufen. Tatsache ist, dass sich viel Gutes hinter dieser Art Beschäftigung mit dem Hund verbirgt.
Positiv ist zum einen, dass der Gehorsam beileibe nicht zu kurz kommt. Wer hier abfällig redet und meint, dies wäre ja alles nur Kinderkram, der soll ruhig einmal zeigen, was er selbst seinem Hund beigebracht hat. Ein abwechslungsreiches Showprogramm kann überaus anspruchsvoll sein und Höchstleistungen von Hund und Hundeführer verlangen!

Dog - Dancing ist eine relativ junge Hundesportart, die auf Obedience - Grundlagen zum Takt von Musik absolute Harmonie zwischen Hund und Hundeführer

Drill hat beim Dog - Dancing nichts zu suchen, hier ist partnerschaftliches Zusammenwirken von Hund und Mensch gefragt. Eine harmonische Vorführung kann nur gelingen, wenn das Verhältnis zwischen den beiden Partnern tatsächlich von Harmonie geprägt ist, auch im Alltag

Nutzen was der Hund anbietet!

Wer die Hundesprache versteht, ist in der Lage, ohne große Worte seinen Hund zu einem Tanzelement aufzufordern. All diese Elemente werden dann verfeinert und zusammengesetzt. Die richtige Musik (für Mensch und Hund) läßt dann beide mitreissen.

Woher kommt Dog - Dancing ?
Die Grundlage für diese Hundesportart wurde 1980 unter dem Namen "Freestyle" in Canada geboren. Dort erkannten kanadische und amerikanische Hundesportler die Möglichkeiten, die darin lagen Obedience mit Musik zu unterstützen. Sie merkten bald, dass sie mit Musik viel lockerer mit ihren Hunden arbeiten konnten.

1989 begann die Amerikanerin Daw Jecs in ihrer Hundeschule zusammen mit einer Choreographin Tanzelemente für HF und deren Hunde auszuarbeiten. Damit, und mit der ersten öffentlichen Vorführung 1989, legte sie die Grundsteine zum heutigen Dog - Dancing. 1990 kam "Freestyle" nach England. Dort wurde es erstmals an der Cruft´s Dog Show von Mary Ray, unter dem Namen "Heelwork to music" vorgeführt .            

Wer einmal mit Dog - Dancing begonnen hat, kommt nicht mehr davon los, denn alles was Freude und Spaß macht, ist erlaubt.

Es verlangt sehr viel Aufmerksamkeit und Flexibilität von beiden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dog - Dancing ist fast ins unendliche ausbaubar.

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